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Tischtennis-WTT Youth Contender:
Daniel Nagy (SSV Neuhaus) überrascht mit Bronze für Deutschland in der Slowakei

| TTVN

Daniel Nagy ©TTRV GF-WOB | Gabor Nagy

(vo) Das 13-jährige Ausnahmetalent Daniel Nagy (SSV Neuhaus) hatte gleich zwei erfolgreiche internationale Einsätze im Deutschlandtrikot (U 13)  innerhalb von nur einer Woche.  Vom 2. bis 4. November spielte der junge Wolfsburger beim internationalen „World Table Tennis Youth Contender-Turnier“ (U 13) in Szombathely (Ungarn) für Deutschland. Kurioserweise ist diese Stadt der Geburtsort seines Vaters Gabor Nagy, der seit vielen Jahren erfolgreich für den SSV Neuhaus den Schläger schwingt. In den Gruppenspielen qualifizierte sich Daniel Nagy mit 3:1 Erfolgen als Gruppenzweiter hinter Mark Gergely (Ungarn) für die KO-Phase. Hier siegte Daniel gegen Louis Fegerl (Österreich) mit 3:1 Sätzen. Im Achtelfinale war für Daniel gegen den starken Asiaten Ma Yeongjun (Südkorea) mit 15:13, 6:11, 6:11 und 3:11 Endstation. Wesentlich besser lief es für Daniel in Senec (Slowakei) vom 6. bis 8. November. Erneut zog Daniel als Gruppenzweiter in die Hauptrunde ein. Lediglich gegen den späteren Turniersieger Volodymyr Nevizhyn (Ukraine) unterlag Daniel unglücklich mit 8:11 im Entscheidungssatz. Im Achtelfinale ging Daniel als Außenseiter gegen den an Nummer 1 gesetzten Turnierfavoriten Alexander Malov (Spanien) in die Box. In einem offenem Schlagabtausch gelang Daniel mit einem Fünfsatzsieg (10:12, 11:5, 9:11, 13:11 und 11:8) die Turniersensation. Im Viertelfinale traf Daniel auf Amir Essid (Tunesien), der beim Turnier in Szombathely mit dem Gewinn der Silbermedaille seine Spielstärke unter Beweis gestellt hatte. Doch erneut überraschte Daniel mit einem hart erkämpften 3:0 Satzsieg (12:10, 11:8 und 11:8), damit sicherte er sich die Bronzemedaille.  Im Halbfinale musste sich Daniel nach den zuvor überaus anstrengenden Partien gegen Samuel Kuhl (Bayern) mit 9:11, 11:9, 8:11 und 4:11 geschlagen geben. Trotz des verpassten Finales überwog bei Familie Nagy die Freude über den starken 3. Platz. Gabor Nagy ordnete den Erfolg von seinem Filius so ein: „Bei der stärksten Nachwuchs-Turnierserie der Welt gewinnt man nicht so oft eine Bronzemedaille…“.

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