Kampfgeist nicht belohnt
Drei Fünf- und fünf Vier-Satz-Spiele knapp verloren: Tostedt musste Fürstenfeldbruck zum 6:1 gratulieren
Tostedt
| TTVN | Ralf Koenecke
Auch im letzten Hinrundenmatch in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen stimmte im Team wieder vieles. Nur das Endergebnis passte beim 1:6 gegen den TuS Fürstenfeldbruck, zumindest in dieser Höhe, nicht zu den Aktionen an den grünen Tischen.
Die MTV-Damen gingen in der heimischen Sporthalle an der Poststraße in gleicher Besetzung, wie in der Woche zuvor ins finale Ligamatch des Jahres 2025. Das Tostedt-Spitzenduo Darya Kisel und Anastassiya Lavrova fehlte auch in diesem Spiel. Dennoch starteten die Frauen des MTV verheißungsvoll und boten in beiden Doppeln jeweils fünf Sätze lang Paroli. Wiltschkova/Meyer führten zunächst mit 2:1 Sätzen, ehe das Top-Gäste-Duo mit einem knappen 12:10 ausglich. Im Entscheidungssatz waren Motsyk/Nalisnikovska bei 4:1-Führung und Time Out für Tostedt schon etwas aus dem Augenwinkel verschwunden. Doch nach einem wuchtigen Elisa-Meyer-Return, der das Netz touchierte, kurz dahinter runterfiel und unerreichbar für das Gäste-Duo wurde, hieß es nur noch 4:7 aus Tostedt-Sicht. Am Ende reichte es aber nicht. Während Fürstenfeldbruck das erste Doppel entschied, lief das zweite noch am Nebentisch und schien sich positiv für Team-Tostedt zu entwickeln. Im Entscheidungssatz führten Gottschlich/Mikalauskyte bei Seitenwechsel mit 5:3 und der gewonnene Ball zum 8:5, begleitet vom Lena-Gottschlich-Aufschrei schien den Ausgleich im Gesamtzwischenstand einzuläuten und blieb beim 8:11 doch aus.
Im ersten Einzel blieb das Time Out von Dominika Wiltschkova beim Zwischenstand von 7:8 im 3. Satz aus ihrer Sicht ohne Wirkung und Iryna Motsyk erhöhte die Gäste-Führung weiter. Lena Gottschlich bot der Top-Dame des TuS Fürstenfeldbruck ein Einzel auf Augenhöhe. Mit ihren 2301 QTTR-Punkten hatte Hsiao-Hsin Wang genau 300 Zähler mehr auf dem Konto, wie die Tostedterin. Und dennoch erreichte Gottschlich fast den Entscheidungssatz. Bei 1:2-Satzrückstand und 6:3-Führung lag bei langem Ballwechsel die 7:3-Gottschlich-Führung in der Hallenluft, die ausblieb. Intensive Returns weit hinter dem Tisch belegten Lenas technische Klasse. Sie erkämpfte sich drei Satzbälle, verwertete keinen davon. Dafür nutzte Wang den ersten Matchball in einem Einzel, das einen fünften Durchgang verdient hätte.
Mit dem 0:4-Zwischenstand ging es in die Pause. Marija Mikalauskyte (im Bild zu sehen) versprühte anschließend einen Hoffnungsschimmer. Gegen die nah am Tisch stehende Noppenspielerin des MTV hatte Gästeakteurin Milena Burandt keine Idee, wie sie ins Spiel kommen sollte und der Tostedt-Neuzugang siegte glatt mit 11:4, 11:6, 11:0.
Ein hoch geworfener Ball beim Aufschlag von Elisa Meyer zu Beginn des zweiten Satzes, der mit Ballgewinn für sie endete und eine anschließenden 4:0-Fürhung für die Tostedterin, ließ das Team wieder etwas hoffen. Doch sie gewann nur diesen Satz gegen Olena Nalisnikovska. Sehenswerte Ballwechsel auch im entscheidenden nächsten Einzel. Doch auch Dominika Wiltschkova stand „Fortuna“ heute nicht zur Seite. Bei ihrer starken Vorstellung gegen Hsiao-Hsin Wang führte sie im fünften bei Seitenwechsel noch mit 5:4. Am Ende hieß es aber 7:11 gegen sie und die 1:6-Niederlage für den MTV Tostedt war im letzten Hinrundenspiel besiegelt.
-Ralf Koenecke-
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