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09.01.21

PingPongParkinson blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück



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Tischtennis als Methode im Kampf gegen Parkinson (Foto: PingPongParkinson Deutschland)

„Was wir in den letzten 18 Monaten erlebt haben, hätten wir selbst in einem Jahr ohne deutschlandweite Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht für möglich gehalten“, heißt es in dem Vorwort des Jahresberichtes von PingPongParkinson Deutschland e. V..

Schon nach der Parkinson-WM im Oktober 2019 hatten Harry Wißler und Thorsten Boomhuis, die jetzigen geschäftsführenden Vorstandsmitglieder des PingPongParkinson Deutschland e. V., beschlossen, Tischtennis als Methode im Kampf gegen Parkinson bundesweit bekannter machen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt existierte mit der von Christoph de Martin Anfang September ins Leben gerufenen Gruppe in Dortmund schon der erste Ableger von PingPongParkinson. Nach der eifrigen Planung im Winter 2019/2020 wurde PingPongParkinson Deutschland e. V. am 2. Februar 2020 schließlich aus der Taufe gehoben.

Der Verein ist der bundesweit aktive Zusammenschluss von Einzelpersonen und Selbsthilfegruppen, die sich mit dem Mittel Tischtennis in ehrenamtlicher Arbeit um Personen mit Parkinson und deren Angehörige kümmern. Das Konzept von PingPongParkinson beruht auf dem gegenseitigen Austausch der Teilnehmer, verbunden mit der Möglichkeit zum Tischtennisspiel für jedermann. Neben der erwähnten Gruppe in Dortmund gibt es inzwischen zahlreiche weitere, 40 an der Zahl. In deutschen Großstädten wie Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg, München ist PingPongParkinson mit mindestens einer Gruppe genauso vertreten wie in kleineren Städten wie z. B. Bad Homburg, Neumünster oder Worms. Als Bindeglieder zwischen dem Vorstand von PingPongParkinson Deutschland e. V. konnten in Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sogar Landesleiter gewonnen werden. Für Niedersachsen übernimmt diese Aufgabe Norbert Hase vom Vareler TB (Friesland/Wilhelmshaven), der unter der E-Mail-Adresse norbert@pingpongparkinson.de für weitere Informationen gerne zur Verfügung steht.

Das Engagement des Vereins, bei dem eine Mitgliedschaft gerade einmal 12 Euro im Jahr kostet, geht weit über die Bundesgrenzen hinaus. Im Austausch steht PingPongParkinson Deutschland e. V. u.a. mit Nenad Bach, dem Gründer von PingPongParkinson USA und Musiker, der durch Tischtennis wieder zum Gitarrenspiel gefunden hat.

Und welche weiteren Pläne gibt es für die Zukunft? „Wir wollen weiterhin allen interessierten Personen mit Parkinson die Möglichkeit bieten, ihre PingPongParkinson-Gruppe zu finden und aktiv Betroffene über die Möglichkeiten von Tischtennis gegen Parkinson informieren“, berichtet Boomhuis, der für den SV Vorwärts Nordhorn aufschlägt. „Es wird nicht bei 40 Gruppen bleiben. Nach Corona ist mit einem weiteren Schub zu rechnen und damit, dass PingPongParkinson das Potential hat, bis 2022 mehrere Hundert neue Mitglieder in die Tischtennisvereine zu bringen." (TTVN/PingPongParkinson Deutschland e. V.)

Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Homepage des Vereins unter www.pingpongparkinson.de.


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