Kreisduell geht an den MTV Marxen
Bezirksoberliga Ost der Damen auf acht Teams angewachsen
Vierhöfen
| TTVN | Ralf Koenecke
Bei der Staffeleinteilung zur Spielzeit 2026/2027 jubelten die Teams der Tischtennis-Bezirksoberliga Ost der Damen schon ein wenig. Denn diese Liga bestand in der Vorsaison aus nur sechs Mannschaften. Nachdem der TSV Bienenbüttel sein Frauenquartett nicht wieder in dieser Klasse meldete, drohte eine weitere Dezimierung. Doch neben dem Regelaufstieg des ESV Lüneburg II, gesellte sich nicht nur MTV Oldendorf II als neues Team dazu. Aus dem Tischtennis Kreisverband Harburg-Land wagten MTV Eyendorf und auch VfL Jesteburg den Sprung ins Oberhaus des Bezirks. Im Vorjahr schlugen beide Mannschaften noch in der Bezirksliga auf. Möglich ist ein Nachrücken in eine Liga immer dann, wenn die Sollstärke von zehn Teams nicht durch Auf- und Abstieg erreicht wird.
Unterschiedliche personelle Voraussetzungen
Jetzt ging es im Dorfgemeinschafts in Vierhöfen ins erste mögliche Kreisduell zwischen der gastgebenden Spielgemeinschaft (SG) Vierhöfen-Laßrönne und dem MTV Marxen. Unterschiedliche personelle Voraussetzungen prägten den Vergleich an diesem Abend. Während Marxen in Besetzung antrat, fehlte den SG-Damen krankheitsbedingt Kristiane Heuser, dafür rückte Siw Cruse ins Team, die seit rund 18 Monaten keine Spielpraxis hatte und auch nur in Ausnahmefällen Punktspiele bestreitet.
Das erste Doppel startete mit Ballgewinn der SG-Frauen, als Britta Stegemann, die mit Stefanie Köhn das Top-Duo bildete, den offensiven Rückhandball im Tischeck diagonal platzierte. Im Entscheidungssatz lagen Morche/Pfaffenbach bei Seitenwechsel mit 5:4 vorn und sicherten mit 11:7 den ersten Zähler für den MTV Marxen. Auch am Nebentisch ging es über die volle Distanz: Bei gleichem Spielstand bei Seitenwechsel im fünften Durchgang, aber diesmal für die SG-Damen, nutzen Schimansky/Cruse den ersten Matchball, als die Kugel an die Schlägerkante von Christina Baumann (im Bild rechts zu sehen) sprang und in Richtung Hallendecke verschwand. In der ausgeglichenen ersten Einzelrunde verbuchten beide Teams jeweils zwei Einzelsiege. Stefanie Köhn schaffte den Vier-Satz-Sieg über Michaela Voß (im Bild links zu sehen). Beeke Schimansky versenkte den entscheidenden Ball mit der Vorhand gegen Christina Baumann. Der intensive Vergleich zwischen Britta Stegemann und Marxens beste, Gerlinde Morche, blieb lange offen Die Vierhöfenerin bekam viel Angriffsbälle Morches zurück auf den Tisch. Der Matchball der SG-Damen im vierten Satz bei 11:10, blieb liegen und Morche ließ sich die 5:2-Führung im Entscheidungssatz nicht mehr nehmen. Auch das Einzel der besten beider Mannschaften sicherte Gerlinde Morche gegen Stefanie Köhn im Entscheidungssatz, geprägt von vielen Offensivaktionen. Beim Matchball flog der Köhn-Return hinter die Grundlinie. Britta Stegemann glich zum letzten Mal aus und beim Zwischenstand von 4:4 war wieder alles möglich. Heidi Pfaffenbach sicherte mit ihrem zweiten Einzelsieg schon mal das Remis, ehe Christina Baumann den 6:4-Endsatnd erzielte. Das erste Heimspiel gewannen die Marxenerinnen kurz darauf gegen Liga-Neuling MTV Oldendorf II aus dem Kreis Celle mit 8:2 und stehen damit auf dem 1. Platz der Bezirksoberliga Ost. Am 9. Oktober steht das dritte Punktspiel auf dem Programm. Dann geht’s zum ESV Lüneburg II.
-Ralf Koenecke-
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