TSV Hittfeld demonstriert Stärke
Drei Teams des Vereins schaffen Viertelfinaleinzug im Kreispokal
Hittfeld
| TTVN | Ralf Koenecke
Traditionell schlossen die jeweiligen Achtelfinal-Partien des Tischtenns-Kreispokals die laufende Hinrunde der Saison 2025/2026 ab. In der Woche vom 8. bis 14. Dezember 2025 ging es für die verbliebenen Herrenteams aller vier Wettbewerbe nochmal an die Tische. Einen geschlossenen Vereinserfolg verbuchte dabei der TSV Hittfeld. Alle drei Mannschaften schafften in ihren jeweiligen Pokalklassen den Einzug ins Viertelfinale.
Im Herren B Pokal, der sich aus den Teams der Kreisliga und den ersten Kreisklassen zusammensetzt, ging es bereits am vergangenen Dienstag für die dritte Herren zum SC Klecken 2. Am Ende hieß es 6:2 für die TSV-Akteure. Jeweils am Freitag bestritten Mannschaft eins und zwei ihre K.o.-Spiele im Herren A Pokal, der mit Teilnehmern, die oberhalb der Kreisebene auf Punktspieljagd gehen, bestückt ist. Da in der Bezirksklasse seit Saisonbeginn nur noch vier Spieler ein Team bilden, wurde der A Pokal entsprechend angepasst. Mit zwei Doppeln zu Beginn mit anschließend acht Einzeln, gings es nach dem sogenannten Bundessystem an die Tische und auf die Suche nach den jeweiligen Viertelfinalisten.
Einen ungewöhnlichen Empfang bereitete der TSV Over-Bullenhausen dem TSV Hittfeld 1: „Seit rund 35 Jahren war wohl kein so hochkarätiges Team in unserer Halle“, war sich Benjamin Kiel sicher. Der Start des Achtelfinals versprach Überraschungspotential. Der TSV konnte als Bezirksklassenteam auf eine 4:0-Satzvorgabe gegen den Landesligisten bauen, die die Pokalordnung dafür vorsah. Die Hausherren legten, im Vergleich der Top-Doppels, vor. Kiel/Schwarz bezwangen Holtfoth/Pubanz im vierten Satz mit 11:7. Am Nebentisch zogen die Teamkollegen fast nach. Bei 2:1-Satzführung der Overaner Patzke/Spitzer lagen sie im vierten Durchgang mit 10:7 vorn. Doch Raeder/Fenz wehrten alle Matchbälle ab und siegten im Entscheidungssatz mit 11:6: „Wenn wir dieses Doppel auch verloren hätten, wäre es ein ganz anderes Pokalspiel geworden“, stellte Andreas Raeder bei Spielende fest. Dann übernahm der Favorit das Kommando. Andreas Raeder´s knapper 12:10, 11:9, 12:10 über Benjamin Kiel, folgte der Vier-Satz-Sieg von Marvin Lukas Holtfoth über Tom Patzke. Hittfelds-Top-Oldie, Peter Pubanz (im Bild zu sehen), musste sich anschließend strecken. Nach 1:1 Sätzen lag er gegen Erik Spitzer im dritten mit 2:9 im Hintertreffen. Doch dann gewann er alle folgenden neun Ballwechsel und das Einzel im vierten Durchgang – Qualität setzt sich am Ende eben doch durch. Over punktete nur noch einmal: Hittfelds Bester, Marvin Lukas Holtfoth, schoss die Vorhandbälle gnadenlos diagonal auf den Tisch, die Benjamin Kiel zur Überraschung des Seevetalers konterte. Nach mehreren „das gibt es doch gar nicht“ und nach vier Sätzen gewann Kiel den Vergleich. Andreas Raeder setzte den Schlusspunkt zum 6:2-Hittfeld-Erfolg mit einem 11:6, 11:8, 11:9 über Tom Patzke.
Zeitgleich fightete die zweite Herren des TSV in eigener Halle gegen Blau-Weiss Buchholz. Intensive Ballwechsel prägten das erste Doppel in der Hittfeld-Arena: Während Daniel Bruns oft als Vorbereiter für gewonnene Punkte agierte, war Robin Spiewak meist der Vollender. Die hohe Führung der Buchholzer im Entscheidungssatz verkürzen sie noch, aber Jastram/Jauert holten dennoch die Gästeführung. Am Nebentisch glichen Hiller/Liebers aus. Im ersten Einzel lag der zweite Zähler für Buchholz in der Hallenluft: Die 2:0-Satzführung von Marcus Jauert, glich Robin Spiewak aus und setzte sich im Match der Offensiv-Verfechter mit 12:10 im fünften durch. Daniel Bruns, Patrick Liebers und Marcel Hiller zogen zur 5:1-Hittfeld-Führung nach, doch die Gäste waren nach zwei Einzelsiegen wieder dran. Robin Spiewak hatte keine Idee, wie man Cord Jastram knackt, dessen Belege auf dem Schläger gefühlt vor 30 Jahren zuletzt gewechselt wurden. Daniel Bruns wehrte sich fünf Sätze lang gegen die Niederlage im Match gegen Marcus Jauert. Diagonale Angriffsbälle platzierte der Buchholzer unangenehm für seinen Gegenüber kurz hinter dem Netz und spielte dabei fast unmögliche Winkel. Die 5:1-Jauert-Führung im Entscheidungssatz erhöhte sich auf 10:5 und endete bei 11:7 für den Blau-Weiss-Akteur. Patrick Liebers setzte den Schlusspunkt für Team Hittfeld zum 6:3-Enstand und dem damit verbundenem Einzug ins Viertelfinale des Herren A Pokals.
In dem unter diesem Text beigefügten Dokument befindet sich eine Datei mit allen Ergebnissen aller Achtelfinalpartien.
-Ralf Koenecke-
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