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Gegen träges Wissen und blindes Können: TTVN-Referierende kommen zusammen

Bilanz ziehen und neue Impulse setzen: Die TTVN-Referierendenschulung 2026 in Hannover brachte das Lehrteam auf den neuesten Stand. Auf dem Programm stand neben einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema „moderne Lernbegleitung“ auch das Verbessern des Feedbacks bei der Betreuung von online-Aufgaben.

| TTVN

Das gemeinsame Wochenende in Hannover startete direkt mit einem motivierenden Rückblick: Nach der Begrüßung durch Ressortleiter Ralf Michaelis beleuchtete Sarah Falczyk die Meilensteine der jüngsten Lehrarbeit. Seit dem letzten Treffen 2024 hat sich viel bewegt: Die C-Lizenz-Ausbildung wurde erfolgreich umgestellt, neue Lehrskizzen wurden in die Praxis umgesetzt und mit der neuen Parkinson-Fortbildung konnte das Bildungsangebot erweitert werden. Neben dem Blick auf die aktuellen Teilnehmerzahlen der C-Lizenz- und STARTTER-Ausbildungen stand vor allem ein großes Dankeschön im Mittelpunkt. Gerichtet ist dies an alle Referierenden, die die TTVN-Lehrarbeit tagtäglich mit Fachwissen und viel Herzblut bereichern.

Nach dem Mittagessen nahm Daniel Ringleb, Referent für Bildung und Forschung des DTTB, die Teilnehmenden mit in die Welt der Lernbegleitung nach dem DOSB-Kompetenzmodell. Eine vorbereitende Hausaufgabe hatte bereits für den ersten Einstieg in das Thema gesorgt, sodass die Diskussionen direkt Fahrt aufnehmen konnten. Gemeinsam wurde darüber diskutiert, wie (träges) Wissen und (blindes) Können zusammenwirken, welche Rolle Referierende dabei spielen und warum es manchmal wichtiger ist, die richtigen Fragen zu stellen, anstatt sofort die passenden Antworten zu liefern. Die neuen Lehrskizzen boten dabei reichlich Stoff für Austausch und Diskussionen.

Nach dem inhaltlichen Programm blieb am Abend Zeit für den persönlichen Austausch. Beim gemeinsamen Abendessen, kühlen Getränken und einem Spieleabend wurden Erfahrungen geteilt und viele Gespräche fortgesetzt.

Am Sonntag drehte sich alles um das Thema Feedback. Referent Marc Buddensieg zeigte auf, wann Feedback hilfreich ist, welche Voraussetzungen dafür wichtig sind und welche unterschiedlichen Formen genutzt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Betreuung von Online-Aufgaben. Gemeinsam sammelten die Referierenden Ideen, wie persönliches Feedback auch digital gut gelingen kann und welche Methoden sich künftig in der Lehrarbeit einsetzen lassen.

Die Referentenschulung bot somit viele Gelegenheiten zum Austausch und zur Weiterentwicklung der Lehrarbeit. Mit neuen Impulsen und frischen Ideen endete das Wochenende in Hannover.

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