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Wettkampfsport  

PingPongParkinson WM: Vielfältige Aufgaben für die Volunteers

Ulrike Lang unterstützt die Teilnehmenden bei der PingPongParkinson-WM 2026 in Hannover.

| TTVN

Ulrike Lang arbeitet ehrenamtlich in der PPP-Geschäftsstelle und ist mit Leidenschaft dabei.

Wenn die Teilnehmenden das Foyer des Landessportbunds Niedersachsen betreten, treffen sie oft auf Ulrike Lang. Sie ist eine von über 200 Volunteers bei der PingPongParkinson-WM 2026 in Hannover. Als Springerin eingeteilt, schmiert sie auch mal Brötchen in der Kantine oder packt beim Aufbau der 90 Tische mit an. „Ich bin überall, wo Hilfe gebraucht wird – das macht die Aufgabe so abwechslungsreich“, berichtet Ulrike Lang.

Für die bevorstehende Rentenzeit suchte sie eine sinnvolle Tätigkeit, in der sie auch ihre langjährige berufliche Erfahrung aus der klinischen Forschung einbringen konnte. Auf eine Anzeige im lokalen Wochenblatt meldete sie sich – so kam der Kontakt zu Thorsten Boomhuis, 1. Vorsitzender von PingPongParkinson Deutschland e. V., zustande. Die gebürtige Wuppertalerin arbeitet seit 2025 ehrenamtlich in der PPP-Geschäftsstelle in Nordhorn.

Die Vorbereitungen für die WM begannen mit Hallenbesichtigungen vor Ort; viele logistische Fragen mussten in enger Abstimmung mit dem Tischtennisverband Niedersachsen geklärt werden. Ab März 2026 beschäftigte sich Ulrike Lang hauptsächlich mit der Akkreditierung der Teilnehmenden: Aus dem Homeoffice schrieb sie tausende E-Mails und leitete Informationen an die zuständigen Personen weiter. Das Portal für die weltweite Registrierung wurde regelrecht geflutet – die ursprünglich geplante Obergrenze von 600 Teilnehmenden war schnell erreicht. Am Ende kommen fast 800 Spielerinnen und Spieler in Hannover zusammen.

Kuriose Begebenheiten bleiben da nicht aus: Vorsorglich liegt am Empfang eine Dose mit Sicherheitsnadeln bereit. Als eine Teilnehmerin ihre Akkreditierung samt Startnummer verlegte, schnappte sich Ulrike Lang kurzerhand einen Edding, schrieb die Startnummer neu und befestigte sie am Rücken der Spielerin. „Das kommt gar nicht so selten vor“, berichtet die ehrenamtliche Helferin. Auch bei medizinischen Fragen unterstützt sie die Teilnehmenden, wenn es ihr möglich ist: Als ein Teilnehmer sein L-Dopa im Hotel vergessen hatte, fragte sie im Haus herum – und wurde bei einem anderen Teilnehmer fündig, der gerne aushalf.

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