STARTTER-Zertifikat in der Tasche: Neue Schulsportassistentinnen und -assistenten erfolgreich ausgebildet
Wer in dieser Woche die Flure der Akademie des Sports Hannover betrat, konnte auf ein Haifischbecken, das Burgenland oder ein Monstermaul stoßen – und das ganz ohne Wasser oder Drachen. Vom 26. bis 29. Januar 2026 stand hier die Ausbildung neuer Schulsportassistentinnen und -assistenten auf dem Programm.
| TTVN | Sarah Falczyk
Vier Tage voller Bewegung, Kreativität und Teamgeist: Die Veranstaltung mit 21 Teilnehmenden wurde unter der Leitung der Referentinnen Kim Roland und Ronja Gothe erfolgreich in der Akademie des Sports Hannover umgesetzt.
Der Auftakt am Montag startete – wintertypisch – mit einem kleinen Schneechaos. Dieses stellte jedoch eine deutlich geringere Hürde dar als noch einige Wochen zuvor. Zwar erreichten die Teilnehmenden den Lehrgangsort aufgrund von Staus und Bahnverspätungen teilweise etwas verspätet, dennoch konnte der TTVN die Gruppe herzlich begrüßen. Nach einem kurzen Einstieg folgte zunächst das gemeinsame Mittagessen und anschließend die Themen Kleine Spiele und Balleimertraining, bevor am Abend Kennenlern- und Kooperationsspiele auf dem Programm standen. Diese sorgten in der Sporthalle für einen gelungenen und gemeinschaftlichen Abschluss des ersten Tages.
Am Dienstag wartete bereits das nächste Highlight: Bedingt durch die aktuelle Hallensituation wurde eine Mini-Golf-Anlage in den Fluren der Akademie aufgebaut – gespielt mit Tischtennisball und -schläger. Die Stationen Haifischbecken, Burgenland und Monstermaul wurden dabei erfolgreich bezwungen. Ein kreativer Programmpunkt, der sich als voller Erfolg erwies und ganz sicher auch in zukünftigen Ausbildungen seinen Platz finden wird. Frei nach dem Motto: Nicht aus der Not eine Tugend machen, sondern aus der Not einen spannenden Programmpunkt.
Neben klassischen Inhalten wie Kleine Spiele, Sozialkompetenz und Tischtennis-Grundlagen wurde in dieser Ausbildung erstmals ein neues Thema eingeführt:
„Kinderrechte – Meine Rechte, meine Zukunft“. Inspiriert von der Sportjugend Niedersachsen näherten sich die Teilnehmenden dem Thema spielerisch und mit kreativen Methoden. Referentin Sarah Falczyk führte zum Abschluss ein sogenanntes Menschen-Memory durch, das für einen praxisnahen Abschluss des Themenblocks sorgte.
Nach weiteren Themenblöcken stand am Mittwochabend schließlich der gemeinsame Abschluss- und Spieleabend auf dem Programm, den die Referentinnen mit viel Engagement vorbereitet hatten. Abgerundet wurde der Abend durch eine kurze Public-Viewing-Session für die handballinteressierten Teilnehmenden.
Der letzte Ausbildungstag, Donnerstag, 29. Januar 2026, stand ganz im Zeichen der Praxis: Aus den zuvor erarbeiteten Übungen und Spielen wurde eine komplette Trainingseinheit gestaltet und durchgeführt. Die Teilnehmenden wechselten dabei bewusst die Perspektive und übernahmen selbst die Anleitung der Gruppe. Ein gelungener Abschluss, der alle Ausbildungsinhalte zusammenführte.
Nach einer abwechslungsreichen Woche voller Spiel, Spaß, neuer Methoden und spannender Inhalte erhielten alle Teilnehmenden ihr STARTTER-Zertifikat. Die neu ausgebildeten Schulsportassistentinnen und -assistenten sind nun bestens vorbereitet, um zukünftige Projekte im Schulsport sowie im Tischtennisverein aktiv mitzugestalten.
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