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WM-Medaille für Mia Griesel bei den Jugendweltmeisterschaften in Nova Gorica / Slowenien
Knapp verloren aber Bronze gewonnen! Nach Siegen gegen Bhattacharjee/Saini (Indien), Park/Gil (Südkorea) und Naresh/Moyland (USA) war für Mia Griesel und ihren Mixed-Partner Andre Bertelsmeier (Köln) am Donnerstagabend erst im Halbfinale gegen Griesels Teamkollegin Annett Kaufmann/Izaac Queck (Singapur) nach hartem Kampf mit 2:3 Endstation. Nach der ersten Enttäuschung strahlt eine glänzende Bronzemedaille für das rein-deutsche Duo hell!
| TTVN | Ann-Katrin Thömen
Nach Platz fünf mit der Mannschaft (Viertelfinal-Niederlage gegen die späteren Siegerinnen aus China) und Platz neun im Doppel mit Lilou Massart / Belgien (Niederlage gegen Zaharia (Rumänien)/ Goda (Ägypten) bestätigte Mia im Mixed einmal mehr ihre derzeit bestechende Form. Am Donnerstagabend gab es dann noch den Showdown im Einzel gegen die an zwei gesetzte Hana Goda (Ägypten). In einem engen Match auf Augenhöhe ging es über die volle Distanz mit einem erfolgreichen 4:3 Sieg für Griesel. Leider konnte sie dieses hohe Niveau im Achtelfinale nicht reproduzieren und musste Hoin Tung Wong (Hongkong) beim 1:4 gratulieren.
Dennoch zeigte sich Mia Griesel am Ende der WM sehr zufrieden: "Das letzte Spiel war irgendwie nix. Es hat irgendwie gar nix geklappt. Abgesehen davon habe ich aber eine wirklich gute WM gespielt. Gegen Goda war mega-gut, auch im Team gegen Australien war solide, gegen China habe ich echt ganz gut gespielt, auch wenn es ein 0:3 war. Das Doppel war halt ….ok… wir (mit Lilou Massart, Belgien) kannten uns halt nicht und vom Spielsystem habe ich noch nie mit jemandem gespielt, der (kurze) Noppen hat und genauso dicht am Tisch steht wie ich. Es war nicht schlecht, hat aber nicht gleich soo super funktioniert und dafür waren Goda und Zaharia dann doch zu gut. Mixed haben wir (mit Andre Bertelsmeier; Köln) mega-gut gespielt. Wir sind von Runde zu Runde besser geworden; es hat supergut harmoniert und wir wissen dann mittlerweile auch, was der Partner spielt und was wir dann erwarten können. Wir sind mittlerweile sehr gut aufeinander abgestimmt und wissen auch welchen Ball der Partner haben möchte. Im Halbfinale war es dann nicht unser bestes Spiel aber es war auch nicht schlecht. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der WM.“
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