|
Die Series Finals fanden in diesem Jahr erstmals in Grenzau statt. Mit dabei war auch Tina Acker, die bereits zum dritten Mal an den Finals teilnahm. Nach Fuerteventura und Eriskirch erreichte sie diesmal ihre bislang beste Platzierung. Im Interview spricht sie über das besondere Tischtennis-Flair in Grenzau, kurze Wege und warum sie gerne noch einmal ins Hotel Zugbrücke zurückkehren würde.
Tina, du warst inzwischen zum dritten Mal bei den Series Finals dabei – erst auf Fuerteventura, dann in Eriskirch am Bodensee und jetzt in Grenzau. Wie haben sich die drei Austragungsorte aus deiner Sicht unterschieden? Jeder Austragungsort hatte auf seine Art seinen besonderen Reiz. Fuerteventura war natürlich durch das warme Wetter im Januar etwas Besonderes. In Eriskirch war die Organisation wirklich top. Und in Grenzau hat mich vor allem das Hotel Zugbrücke begeistert. Die Nähe zwischen Hotel und Halle war ideal und insgesamt hat man dort einfach ein ganz besonderes Tischtennis-Feeling. Ich war Anfang der 2000er Jahre schon einmal für einen Lehrgang in der Tischtennisschule und deshalb sehr gespannt, wie es heute aussieht. Von der Modernisierung war ich dann wirklich positiv überrascht.
Sportlich lief es für dich in Grenzau so erfolgreich wie noch nie bei den Series Finals. Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung und deiner bislang besten Platzierung? Ich bin sehr zufrieden. Mein Ziel war vor allem, gutes Tischtennis zu spielen und möglichst viele enge Spiele für mich zu entscheiden. Am Ende habe ich mich für das große Finale qualifiziert und dort eine positive 4:3-Bilanz erreicht und unter anderem gegen Mathias Ullrich und Anja Brodbeck gewonnen. Wenn man ehrlich ist, wäre theoretisch sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen.
Die Finals fanden erstmals in Grenzau statt. Wie war dein erster Eindruck vom Zugbrückenhotel und dem gesamten Umfeld? Sehr positiv. Man merkt sofort, dass dort alles auf Sportlerinnen und Sportler eingestellt ist. Das macht so ein Wochenende natürlich deutlich entspannter.
Was macht den Standort Grenzau für Tischtennisspielerinnen und -spieler besonders? Man spürt einfach, dass Tischtennis dort gelebt wird. Allein schon die Halle mit dem Shop direkt vor Ort – da bekommt man eigentlich alles, was das Tischtennis-Herz begehrt. Dazu begegnet man im Brexbachtal überall Spielerinnen und Spielern. Diese besondere Atmosphäre macht Grenzau einzigartig.
Was bleibt dir von Grenzau besonders in Erinnerung? Definitiv die Kombination aus Tischtennis und dem gesamten Rahmenprogramm. Das Buffet im Hotel war wirklich sehr gut und abwechslungsreich – da war für jeden etwas dabei. Außerdem wurde neben dem Sport auch abseits der Halle viel geboten: Wellness, Fitness, Bowling im Brexx und die Bar am Abend. Dadurch war das Wochenende nicht nur sportlich, sondern auch insgesamt ein tolles Erlebnis.
Würdest du dich freuen, wenn die Finals noch einmal dort stattfinden würden? Auf jeden Fall. das Hotel Zugbrücke bietet wirklich beste Bedingungen für so eine Veranstaltung. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, privat noch einmal nach Grenzau zu fahren, um die Atmosphäre dort zu genießen und das Hotel noch einmal zu besuchen.
|