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Hohe Qualität setzt sich durch
Tischtennistrio des Todtglüsinger SV II schnappt sich in Adendorf den Bezirkspokal in der E-Klasse
Adendorf

| TTVN

©Ralf Koenecke

Die Teilnehmerzahlen des diesjährigen Bezirkspokals, den der Tischtennis-Bezirksverband (TTBV) Lüneburg kürzlich unter der Gesamtleitung von Ute Morawetz in der Sporthalle in Adendorf (Kreisverband Lüneburg) durchführte, sind, gegenüber dem Vorjahr von damals 14 Teams auf jetzt 15 Mannschaften fast unverändert geblieben.

In vier von fünf möglichen Wettkampfklassen der Herren ermittelten die männlichen Teams ihre jeweiligen Titelträger. Damenformationen waren bei diesem Turnier nicht gemeldet.

Wie gewohnt, wurden alle Partien nach dem modifiziertem Swaythling-Cup-System durchgeführt. Drei Spieler bildeten ein Team. Nach drei Einzeln folgte das Doppel. Drei weitere Einzel schlossen den Teamvergleich ab. Wer zuerst den vierten Punkt erreichte, gewann das Match.

Aus dem Bereich des Tischtennis Kreisverbandes (TTKV) Harburg-Land starteten insgesamt vier Teams bei diesem Turnier. Der Todtglüsinger SV II blieb der erfolgreichste Landkreisstarter und gewann im E-Wettbewerb den Titel.

Nach der Teilnahme im Herren D Wettbewerb im Vorjahr ging der TSV Over-Bullenhausen jetzt in der C-Klasse, den Mannschaften, die in der Bezirksklasse auf Punktejagd gehen, an die Tische. Für das Team um Benjamin Kiel ging es mit der 1:4-Niederlage gegen TSV Worpswede los. Nach dem 0:4 gegen TTSG Leinetal folgte zum Abschluss das Erfolgserlebnis mit einem 4:3 gegen die Spielgemeinschaft (SG) des TuS Erbstorf/TSV Adendorf. Damit landeten die Seevetaler auf Gruppenplatz 3 bei Turnierende.

In der Herren B-Klasse, den Teams die im Spielbetrieb in der Bezirksliga und -oberliga aufschlagen, gingen von den fünf Teilnehmern, die alle in einer Gruppe im Modus jeder gegen jeden den Sieger ermittelten, auch zwei Kreisvertreter ins Rennen. Regelkonform fand die Partie zwischen der SG Steinbeck-Meilsen/Tostedt und dem Todtglüsinger SV zu Beginn statt, da beide Mannschaften dem gleichen Kreisverband angehören. Die 2:0-Führung der Steinbecker glich Todtglüsingen durch Jan Louis Gerth im Einzel und das Duo, Gerth/Petruschat, aus. Während des lang andauernden ersten Mannschaftskampfs, war die Konkurrenz am Nebentisch schon im zweiten Spiel in der zweiten Einzelrunde angekommen. Todtglüsingen Fast-Sieg gegen die SG endete genau beim Finn-Tiedemann-Matchball im Einzel gegen Jan-Philipp Dechow, am Ende des vierten Satzes. Denn Przemyslaw Zielinski hatte das letzte Einzel gegen Carlos Gomez bereits gewonnen, zählte in der Endabrechnung aber nicht mehr. Dechow holte den Fünf-Satz-Sieg über Tiedemann und Lukas Schäffer gewann das entscheidende Match zum 4:2-Endstand für Steinbeck. Die SG-Männer fuhren mit 4:0 gegen Sportfreunde Bispingen und dem knappen 4:3 über TSV Bardowick weitere Siege ein und belegten dadurch Rang 2. Dahinter reihte sich der Todtglüsinger SV ein, der ebenfalls Bispingen und Bardowick bezwang. Bezirkspokalsieger Post SV Uelzen blieb verlustpunktfrei das Maß aller Dingen in diesem Wettbewerb.

Den erfolgreichsten Turniertag erlebte der Todtglüsinger SV II im Wettbewerb Herren E. Hier waren jeweils Mannschaften, die in Kreisklassen Punktspiele austragen am Start. In der Aufstellung Stephen Peper (im Bild zu sehen), Martin von Bargen und Alexander Zappe ging es in der Dreiergruppe für die Todtglüsinger zunächst gegen den ESV Lüneburg VI. „Der glatte 4:0-Erfolg gegen den ESV war schon ein Qualitätsunterschied“, fand der mitfiebernde Jan-Louis Gerth. Der Kreisvertreter hatte im Einzelvergleich der Akteure 50 bis 200 QTTR-Punkte mehr auf dem Konto, wie die Lüneburger. Im entscheidenden zweiten Match gegen TSV Sankt Jürgen (Landkreis Osterholz) endeten die Sätze deutlich knapper, aber das Ergebnis mit 4:1 für den Todtglüsinger SV II blieb doch deutlich. Bei 2:1-Führung hatte Team eins des Todtglüsinger SV gerade Pause im B-Wettbewerb. Als Supporter gaben sie ihren Teamkollegen den entsprechenden Schub in den noch ausstehenden Einzeln. Stephen Pepers offensive Vorhandbälle trafen an diesem Tag überproportional das Ziel auf der anderen Seite des Tisches und viele Todtglüsinger bejubelten am Ende den Bezirkspokalsieg in der Herren E-Klasse.       

-Ralf Koenecke-

 

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