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Tischtennis-Verbandliga: SSV Neuhaus bestreitet das Saisoneröffnungsmatch bei der TSV Algesdorf II

(vo) Bereits am kommenden Samstag (12 Uhr) bestreitet der SSV Neuhaus das Saisoneröffnungsspiel bei der TSG Algesdorf II. Sowohl die Uhrzeit als erst recht der Termin sind überraschend, denn eigentlich beginnt die Spielserie 2022/23 offiziell erst am 3. September. Die Hinrunde endet am 27. November. Doch Neuhaus und Verbandsliga Aufsteiger TSG Algesdorf II fanden keinen gemeinsamen Termin in dem genannten Zeitraum. Mit Genehmigung des langjährigen Staffelleiters Lothar Fricke (Vechelde) wird diese Partie nunmehr am kommenden Samstag vorgezogen. Die Gastgeber wurden mit 16:4 Zählern Meister der Landesliga Hannover und werden sicher hochmotiviert gegen den letztjährigen Verbandsligazweiten aus Neuhaus zu Werke gehen. SSV-Spitzenspieler Niklas Beliaev performte mit 13:1 Siegen in der letzten Saison überaus erfolgreich: „Uns erwartet in Algesdorf ein sehr schwieriges und ausgeglichenes Spiel gegen einen Aufsteiger, der noch auf der Euphoriewelle reitet. Mit einem 9:7 Erfolg oder einem ähnlich knappen Erfolg wären wir schon zufrieden“. Als Meisterschaftsfavoriten gelten der SC Marklohe II (mit dem Ex-Hattorfer Sebastian Tinzmann an Nummer 5) sowie der TTV 2015 Seelze (mit dem Ex-Gifhorner Michael Kraft an Nummer 6). Neuhaus muss künftig ohne Serkan Ceylan auskommen, der Hildesheimer schlägt nach 6 Spielzeiten in Neuhaus zukünftig beim Ligakonkurrenten SC Hemmingen-Westerfeld an Nummer 2 auf. Für Ceylan rückt Uwe Bertram bei Neuhaus an Position 2 hoch. Bei den Europa-Meisterschaften der Senioren in Rimini (Italien) unterstrich Linkshänder Bertram in der Altersklasse Ü 45 erneut seine Klasse. Zusammen mit Michael Dinse (TSV Rostock Süd) holte Bertram EM-Silber. Erst im Endspiel mussten sich Bertram/Dinse gegen das Litauer Duo Juchna/Lescinskas mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Im Einzel erreichte Bertram bei 256 Teilnehmern das Achtelfinale. An Position 3 schlägt mit Mannschaftsführer Gabor Nagy ein weiterer spielstarker Routinier auf. Das 20-jährige Nachwuchstalent Jonathan Aretz komplettiert das mittlere Paarkreuz. Vor seinem Verbandsligadebüt steht der im Juli erst 12 Jahre alt gewordene Daniel Nagy, der bereits zum Talentkader des Deutschen Tischtennis Bundes zählt. Daniel reist direkt aus dem Training am Olympia- und Landesstützpunkt in Hannover zum Punktspiel in Algesdorf an. Wolfsburgs hoffnungsvollstes Sporttalent wandelt bereits auf den Spuren von Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov und gewann im Juli bereits ein internationales Turnier in Prag. Daniel Nagy hat die große Chance Profi zu werden und wird von seinem Vater Gabor Nagy seit Jahren entsprechend unterstützt. Mit Björn Dörrheide steht an Position 6 ein weiterer Akteur mit Oberligaerfahrung für den SSV in der Box. Mit diesem Kader sollte der SSV Neuhaus in der Verbandsliga erneut eine gute Rolle spielen.

 

Folgende Heimspiele sollten sich die Tischtennis-Fans der Region im Terminkalender mit rot markieren:

17.9., 16 Uhr: SSV – SG Rhume

9.10., 12 Uhr: SSV – Bovender SV

15.10., 16 Uhr: SSV – TTV 2015 Seelze

19.11., 16 Uhr: SSV – FC Bennigsen

26.11., 16 Uhr: SSV – RSV Braunschweig

2. ordentlicher Regionsverbandstag Gifhorn-Wolfsburg Gerhard Henneicke führt weiterhin den Regionsverband Gifhorn-Wolfsburg

(vo) Der 2. Tischtennis-Regionsverbandstag Gifhorn-Wolfsburg fand im Gasthaus Michel in Adenbüttel statt. 50 Delegierte aus 34 Tischtennis-Vereinen nahmen an dieser Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt der Versammlung standen Vorstandswahlen, diese waren von großer Kontinuität geprägt. Folgende Funktionsträger wurden in ihren Ämtern mit großer Mehrheit wiedergewählt:

Gerhard Henneicke (Erster Vorsitzender), Uwe Ziaja (Referent für Erwachsenensport), Thorsten Graumann (Referent für Jugendsport), Karl Lehne (Referent für Finanzen), Michael Thimm (Referent für Organisation, Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit), Werner Doege (Referent für Schiedsrichter- und Lehrwesen), Gernot Tetzlaff (Referent für Freizeit-, Breiten- und Schulsport). Der erste Vorsitzende dankte allen gewählten Ehrenamtsträgern für die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit, die auch in den Zeiten der Pandemie unter erschwerten Bedingungen mit Online-Sitzungen gut funktioniert hat. Gerhard Henneicke: „Mit dem eingespielten Vorstandsteam möchte ich die bisherige Arbeit der letzten Jahre auch in Zukunft erfolgreich fortsetzen“.

Die Einteilung der Ligen auf Kreisebene (Kreisliga bis 5. Kreisklasse) wurde mit den Vereinsvertretern abgestimmt. Werner Doege (SV Abbesbüttel) wurde für sein langjähriges und intensives Engagement im Lehr- und Schiedsrichterwesen mit der Goldenen Ehrennadel des Regionsverbandes ausgezeichnet. Horst Riemann (Tischtennisfreunde Wolfsburg) wurde für seine langjährigen Verdienste ein Ehrenteller des Tischtennisverbandes Niedersachsen überreicht. Uwe Ziaja ehrte die Siegermannschaften der Saison 2021/22 in den einzelnen Spielklassen des Regionsverbandes sowie die erfolgreichsten Einzelspieler dieser Spielklassen mit Urkunden. Nach einer intensiv geführten Diskussion stimmte eine knappe Mehrheit für die Einführung einer gemeinsamen Bezirkslasse Gifhorn-Wolfsburg ab der Spielzeit 2024/25.

Neue Kassenprüfer wurden Burkhard Hoffmann (TTC Wahrenholz) und Ingo Teichmann (MTV Adenbüttel).
Die Regionsindividual-Meisterschaften 2023 werden vom TTC Schwarz-Rot Gifhorn ausgerichtet. Die Windmühlenstädter überzeugten zuletzt mit der Ausrichtung mehrerer überregionaler Tischtennis-Großveranstaltungen wie z. B. den Landesmeisterschaften der Senioren im April 2022.

Deutsche Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen Frauen des SV Sandkamp und Herren des TTC Schwarz-Rot Gifhorn erkämpfen sensationell Bronze und Silber

(vo) Beim TTC Grün-Weiß Bad Hamm (Nordrhein-Westfalen) wurde vier Tage lang die Endrunde des bundesdeutschen Pokals in den verschiedenen Leistungsklassen A, B und C ausgespielt. In der Leistungsklasse B erspielten die Damen des SV Sandkamp sensationell Rang 3. Im ersten Gruppenspiel erwischte Sandkamp mit einem 4:0 Erfolg gegen die TSG Hausen (Hessen) einen optimalen Turnierstart. Fee-Maresa Müller (2), Beate Koch sowie das Doppel Kathrin Mischke/Koch zündeten. Wesentlich enger ging es in der zweiten Partie zu, hier setzen sich die Wolfsburgerinnen mit 4:2 gegen den TTC Elbe Dresden (Sachsen) durch. Je 2 Einzelsiege gelangen Müller und Koch, die ein Schlüsselspiel mit 11:9 im Entscheidungssatz durchbrachte. Ihr 3. Gruppenspiel gewannen die Sandkämperinnen mit 4:1 gegen die TGV Eintracht Abstatt (Baden-Württemberg). Koch (2), Mischke und Müller trafen. Damit hatte sich Sandkamp den Gruppensieg erkämpft und traf im Viertelfinale auf den TSV Heising (Bayern). Müller sorgte mit einem 12:10 Erfolg im 5. Satz für die 1:0 Führung. Koch und Mischke erhöhten auf 3:0. Im Doppel stellten Müller/Koch mit einem 12:10 Erfolg im Entscheidungssatz den Einzug in das Halbfinale sicher. Hier unterlagen die SVS-Frauen dem späteren Sieger TTC Mühringen (Baden-Württemberg) mit 1:4. Mischke erkämpfte mit einem Fünfsatzerfolg den Ehrenpunkt. Mannschaftsführerin Beate Koch war dennoch hoch erfreut: „Mit dem 3. Platz war im Vorfeld überhaupt nicht zu rechnen. Das ist ein super Abschluss der Saison für uns“.

Der TTC Schwarz-Rot Gifhorn hatte vier Gruppenspiele zu bestreiten, die sämtlich mit 4:1 gewonnen wurden. Zunächst gelang ein 4:1 Auftakterfolg gegen DJK Wallstadt (Baden-Württemberg). Jens Klingspon (2), Thorsten Jung sowie das Doppel Yannis Horstmann/Christian Schlifski trafen. Beim anschließenden 4:1 Erfolg gegen CfL Berlin 65 punkteten Klingspon (2), Horstmann und Horstmann/Schlifski. Den 4:1 Erfolg gegen den ATSV Seebaldsbrück (Bremen) sicherten Klingspon (2), Horstmann sowie T. Jung. Auch beim 4:1 Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen den SV Eintracht Mending (Rheinland-Pfalz) waren Horstmann (2) und Klingspon (2) in den Einzeln erfolgreich. Mit 8:0 Punkten waren die Windmühlenstädter Erster der Gruppe B und entgingen somit dem Turnierfavoriten TTC Königsstein (Hessen) im Viertelfinale. Im Viertelfinale gewann Gifhorn gegen den Gruppenzweiten der Gruppe A BC Efferen (Nordrhein-Westfalen) mit 4:0. Horstmann stellte die 1:0 Führung her. Klingspon wehrte drei Matchbälle ab, erhöhte mit einem 15:13 Erfolg im Entscheidungssatz auf 2:0. T. Jung sowie das Doppel Horstmann/Klingspohn (12:10 im 5. Satz) machten den Einzug in das Halbfinale perfekt. Hier erkämpfte Gifhorn einen 4:2 Erfolg gegen den SV Sillenbruch (Baden-Würtemberg) durch Punkte von Klingspon (2), Horstmann sowie Horstmann/Klingspon. Im Finale gegen den TTC Königsstein galt Gifhorn als klarer Außenseiter. Alle Spieler des Gegners hatten einen Q-TTR-Wert von über 2000, was beim TTC nur für Jens Klinspon zutraf. Beim 4:0 Erfolg wurde Königstein seiner Favoritenstellung gerecht, die Windmühlenstädter verbuchten immerhin drei Satzgewinne. TTC-Pressesprecher Andreas Brathuhn lobte: „Hier waren 500 Leute in der Halle. Es war eine tolle Atmosphäre und die Silbermedaille ist für uns sensationell“.