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DTTB  

DTTB-Bundesrat: Turnierlizenz verschoben / Finals auf den Weg gebracht

Premiere in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main. Zum ersten Mal fand in der hessischen Metropole der DTTB-Bundesrat statt, der den früheren Beirat ablöst.

| TTVN

Erstmals tagte an diesem Wochenende der DTTB-Bundesrat ©DTTB

Abgestimmt wurde über einige dringliche Anträge. Zudem sprachen sich die Delegierten dafür aus, die Einführung der Deutschen Tischtennis-Finals konkret zu prüfen. Nach 27 Jahren im Diensten des Verbands verabschiedete der Bundesrat außerdem Thomas Weikert als DTTB-Justiziar.

 

Abgestimmt wurde über einige dringliche Anträge. Zudem sprachen sich die Delegierten dafür aus, die Einführung der Deutschen Tischtennis-Finals konkret zu prüfen. Nach 27 Jahren im Diensten des Verbands verabschiedete der Bundesrat außerdem Thomas Weikert als DTTB-Justiziar.

 

Turnierlizenz verschoben/Reservespielerstatus angepasst

Das vom Bundestag 2021 beschlossene Inkrafttreten der Turnierlizenz wurde aus organisatorischen Gründen um ein Jahr auf den 1. Juli 2023 verschoben. Weitere Beschlüsse wurden auf Grund der pandemischen Lage in der laufenden Spielzeit gefasst. So wurde entschieden, dass die Neuerteilung der Reservevermerke im Juni 2022 erneut ausgesetzt wird. Ein bestehender Reservevermerk wird bereits bei der Teilnahme an einem Punktspiel in der Rückrunde 2021/2022 gelöscht. Zudem entfällt die Mindesteinsatzzahl als Voraussetzung zur Teilnahme an Entscheidungsspielen in der laufenden Spielzeit.

Mit Antrag Nummer 6 wurde die Konkretisierung der Vorgehensweise bei abgebrochenen Spielzeiten bzw. der Durchführung von Einfachrunden beschlossen. Insbesondere hinsichtlich der Auf- und Abstiegsregelungen und der Teilnahme an Relegationsspielen sind nun alle denkbaren Fälle berücksichtigt. Darüber hinaus wurden die Voraussetzungen für die Erteilung der Spielberechtigung für volljährige Spieler der Altersgruppe Nachwuchs präzisiert. Durch die Erweiterung der Altersgruppe Nachwuchs um die Altersklasse Jugend 19 gibt es nun eine Reihe von Aktiven, die volljährig sind, aber noch der Altersgruppe Nachwuchs angehören.

Die Beschlüsse im Wortlaut finden Sie hier

 

Finals 2024 mit großer Mehrheit auf den Weg gebracht

Die DTTB-Präsidentin Claudia Herweg informierte auch über die konstruktiv laufenden Gespräche mit den Vertretern des Weltverbands ITTF und World Table Tennis und unterstrich noch einmal die Bemühungen des DTTB, in naher Zukunft wieder internationale Events auf deutschem Boden zu veranstalten. Positiv steht der Bundesrat dem Konzept der Deutschen Tischtennis-Finals ab dem Jahr 2024 gegenüber: Dann sollen Deutschen Meisterschaften von der Jugend, über die Damen und Herren bis hin zu den Senioren/innen und den Leistungsklassen in einem großen mehrtägigen Turnier ausgerichtet werden - begleitet von einem umfassenden Rahmenprogramm. Die Delegierten sprachen sich dafür aus, dass die Deutschen Tischtennis-Finals 2024 stattfinden sollen, vorbehaltlich einer abschließenden finanziellen Prüfung. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmenden über einen gemeinschaftlichen Datenschutz vom DTTB und seinen Mitgliedsverbänden.

 

Thomas Weikert verabschiedet

Am 2. April endete auch eine Ära. Nach 27 Jahren in verschiedenen Ämtern beim elftgrößten olympischen Spitzenverband verabschiedeten Herweg und DTTB-Ehrenpräsident Hans Wilhelm Gäb gemeinsam mit dem Präsidium und den Delegierten Thomas Weikert als DTTB-Justiziar. Der amtierende Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes war im Laufe der Zeit im DTTB zu Beginn als Vorsitzender des Kontrollausschusses, kommissarischer Generalsekretär, Präsident und seit 2002 als Justiziar tätig gewesen. "Er ist ein absoluter Fachmann, unbestechlich und immer freundlich locker gewesen. Und vor allem war eines: Tag und Nacht ansprechbereit und immer hilfsbereit. Ich glaube, im deutschen Tischtennis hat niemand Thomas nicht gemocht", honorierte DTTB-Ehrenpräsident Hans Wilhelm Gäb seine Arbeit und wünschte ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

 

Zum Bundesrat

Der Bundesrat ist das zweite große Organ des Deutschen Tischtennis-Bundes. Das zuvor einmal jährlich im Frühjahr zusammentretende Beratungsgremium „Beirat“ war vom Bundestag im Dezember aufgewertet worden und dient nun als weiteres Legislativorgan neben dem Bundestag. Laut Satzung darf der Bundesrat allerdings lediglich über Anträge beschließen, die die Wettspielordnung oder Durchführungsbestimmungen betreffen und auch nur, wenn die Dringlichkeit eines Antrags festgestellt wird. Der Bundesrat ist die Versammlung von DTTB-Präsidium, den Präsidenten der Mitglieds- und Regionalverbände, den Vorsitzenden der Ausschüsse sowie dem Vorsitzenden des TTBL-Trägervereins. Der nächste DTTB-Bundesrat findet am 15. April 2023 statt, der Bundestag 2022 am 19. November.

 

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