Wettkampfsport
Para Tischtennis-EM in Sheffield: Björn Schnake gewinnt Bronze
16 Athletinnen und Athleten bilden die deutsche Nationalmannschaft bei den Para Tischtennis-Europameisterschaften im englischen Sheffield (4. bis 9. September). Bundestrainer Volker Ziegler sieht die EM als wichtigen Schritt auf dem Weg zu den Paralympics 2024 und warnt vor zu hohen Erwartungen.
| TTVN | DBS
Am Bundesstützpunkt in Düsseldorf hat die Nationalmannschaft zuletzt bei Lehrgängen am Feinschliff gearbeitet, um bestens vorbereitet zu sei. Durchaus wartet in England starke Konkurrenz, auch wenn Tischtennis-Delegationen wie China freilich nicht dabei sind. Eine bestimmte Nation will Ziegler allerdings nicht hervorheben. „Naturgemäß ist immer der nächste Gegner der schwierigste“, sagt er. „Wir müssen immer von Klasse zu Klasse schauen. Insbesondere im K.o.-System der Doppel- und Mixedwettbewerbe ist es erfahrungsgemäß ratsam, sich auf jeden Satz und jedes Spiel zu fokussieren.“
Aus Niedersachsen ist Björn Schnake (TSV Thiede) mit im Aufgebot des deutschen Behindertensportverbandes. Der Bronzemedaillengewinner von 2020 in Tokio möchte sich auch für die im kommenden Jahr stattfindenden paralympischen Spiele in Paris qualifizieren und daher eine gute EM spielen. In der Wettkampfklasse 7 sicherte sich Schnake in der Gruppenphase den zweiten Platz und qualifizierte sich für die K.o.-Runde. Dort gewann er am Mittwoch gegen den Schweden Sam Karl Gustaffson und den Belgier Ben Ashok Despineux und konnte ins Halbfinale einziehen. Am Donnerstagmorgen wartete dort der Franzose Jean-Paul Montanus, der sich mit einem deutlichen 0:3 Sieg über Schnake das Ticket für das Finale sicherte. Björn Schnake bleibt der Gewinn der Bronzemedaille und hofft weiterhin auf ein Ticket für die paralympischen Spiele 2024 in Paris.
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