Turnierserien
Series Finals 2025: Steven Kaltenbrunner sorgt für dritten TTBW Erfolg in Serie – Hans-Malte Hanne bester Niedersachse
Spannung war versprochen und Spannung wurde geliefert. Die fünfte Ausgabe der Series Finals in Grenzau und Mühlheim Kärlich bestätigte einmal mehr, warum das Bundesfinale der Turnierserien der fünf großen Landesverbände stetig wächst. Die Ausrichtung wirkt von Jahr zu Jahr professioneller. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde an zwei Tagen gespielt: Samstag die Qualifikation, Sonntag das Finale. Die jeweiligen besten sechs Spielerinnen und Spieler aus den beiden Qualifikationsgruppen sicherten sich die Plätze eins bis zwölf im großen Finale.
| TTVN | Matthias Bomsdorf / TTVN
Von den fünf TTVN‑Startern schafften Hans‑Malte Hanne (VfB Oldenburg) und David Gröger (TSV Dorfmark) mit Platz 5 und 6 in Gruppe 1 den Sprung. TTVN‑Race‑Landessieger Justin Wegener (SG Bomlitz-Lönsheide) verpasste den Einzug in Gruppe 2 knapp. Bei gleicher Bilanz (3:3) hatte Tina Acker die bessere Buchholzzahl.
Dramatischer Kampf um den Gesamtsieg
Am Sonntag war spätestens ab der vierten Runde Spannung pur im Kampf um den Gesamtsieg angesagt. Nach einem Wechselbad der Führungen war nach vier Runden kein Spieler mehr ungeschlagen. Zwischen Alexander Döll, Steven Kaltenbrunner und Leonard Lange entwickelte sich ein Kopf‑an‑Kopf‑Rennen. Wolfgang Krickl wurde erneut zum Zünglein an der Waage – wie schon im vergangenen Jahr, als er dem damaligen Topfavoriten Yannick Wolff die einzige Niederlage des Wochenendes zufügte und damit dessen Gesamtsieg verhinderte. In Runde fünf schlug er Lange und bereitete damit die Entscheidung vor.
Vor der Schlussrunde lagen Döll und Kaltenbrunner punktgleich. Kaltenbrunner traf an benachbartem Tisch auf Ullrich und erledigte seine Aufgabe souverän mit 3:0. Am Nebentisch setzte Krickl Döll im fünften Satz mit 11:4 matt, nachdem Döll zuvor 3:1 geführt hatte. Das Ergebnis: Kaltenbrunner Gesamtsieger, Lange Platz zwei, Döll rutschte noch auf Rang drei. Krickl, der seine letzten drei Partien allesamt im fünften Satz gewann, belegte Platz vier.
Bester Niedersachse wurde der bereits Series Finals erfahrene Hans‑Malte Hanne auf Rang sieben. „Mit meiner Platzierung bin ich mehr als zufrieden, auch wenn mit etwas konsequenterer Satz‑ und Matchballnutzung noch mehr drin gewesen wäre. Den bayrischen Landesfinalsieger geschlagen zu haben, war ein unerwarteter und toller Erfolg“, bilanziert Hanne. David Gröger fand erst in Runde vier seinen Rhythmus und unterlag knapp der Hessin Tina Acker im fünften Satz. Gegen den jüngste Teilnehmer Maximilian Zhang (ByTTV) und im TTVN-Duell gegen Hanne konnte er in Runde 5 und 7 noch zwei Siege einfahren und erreichte damit Rang 11.
Kleines Finale: Wegener vor Gumprich und Hatscher
Im kleinen Finale ging es ebenfalls eng zu. Samuel Hochmann (HeTTV) setzte sich mit nur einer Niederlage durch. Auf Platz zwei folgte Justin Wegener. Er musste lediglich eine Niederlage gegen Hochmann und Teamkollegen Finn Gumpricht (TV Meppen) hinnehmen, der mit einer Bilanz von 4:3 Spielen den 5 Platz belegte. Martin Hatscher landete auf Rang zwölf. Der Vielspieler vom MTV Almstedt musste drei Fünfsatz‑Niederlagen hinnehmen, darunter eine bereits in Runde eins gegen Hochmann. „Mit ein bisschen Glück wäre heute noch etwas mehr drin gewesen. Ich bin aber trotzdem sehr glücklich, beim Bundesfinale und dieser sensationellen Location dabei gewesen zu sein“, sagte Hatscher.
Rahmenbedingungen auf höchstem Niveau
Außerhalb der Sporthalle setzte vor allem das Hotel Zugbrücke Grenzau im malerischen Brexbachtal Maßstäbe: großzügiger Wellness‑Bereich, Bowling‑Abend im Brexx und ausgezeichnete Verpflegung sorgten für ein unvergessliches Wochenende. René Rammenstein (Organisationsleiter Series Finals, TTVN) zog ein sehr positives Fazit: „Die ausrichtenden Vereine haben sich hervorragend um uns gekümmert. Auch dem Hotel Zugbrücke Grenzau möchten wir danken, das mit seinem Team für ein wunderbares Ambiente sorgte. Sportlich zeigt sich: Die Leistungsdichte wächst, Prognosen werden schwieriger. Ich freue mich auf die Series Finals im kommenden Jahr, bei denen erstmals der Westdeutsche Tischtennis‑Verband mit dabei sein wird.“
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