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Tag 2 beim Sommercamp: Mit Kind und Kegel nach Hannover

Der erste volle Tag beim Sommercamp des Tischtennis-Verbands Niedersachsen (TTVN) – das bedeutet ein volles Programm: Tischtennis als Training, Tischtennis als Turnier und außerdem ein Geschicklichkeits-Parcours sowie Lauf- und Krafteinheiten. Als Bonbon gab es auch die schönste Sportart der Welt zum Anschauen: Die beiden ehemaligen TTVN-Internatsspieler Dominik Jonack und Heye Koepke, die beim Sommercamp zu den Trainern gehören, lieferten sich vor den begeisterten Kindern und Jugendlichen einen Showkampf.

| TTVN

Charlot Rykarski kam mit Töchterchen Ida zum Sommercamp. ©Stephan Hartung

Und was macht das Sommercamp noch aus? Es ist die familiäre Atmosphäre in der Akademie des Sports und der Zusammenhalt zwischen allen Beteiligten. Apropos Familie: Mit Charlot Rykarski gab es einen besonderen Gast zu Beginn des Sommercamps. Charlot, die alle nur „Lotti“ nennen, ist das beste Beispiel für das gemeinsame Wohlfühlerlebnis während der fünftägigen TTVN- Veranstaltung.

Lotti war als Rothemd, so heißen die Camptrainerinnen und Camptrainer wegen der Trikotfarbe, zum ersten Mal 2017 mit von der Partie. „Als Spielerin und Juleica war ich aber schon vorher oft dabei“, erinnert sie sich. Das Camp 2023 war ihr vorerst letztes Camp – ein Jahr später wurde sie erstmals Mutter und brachte den kleinen Mattis zur Welt. „Natürlich war damals die Geburt im August und damit passend zur 2024er Campwoche“, erzählt Lotti und lacht. Das Camp 2025 besuchte sie für einen Tag, nun blieb sie für zwei Nächte in der Akademie – schaute sich das Camp an, sprach mit alten Weggefährten und half auch mit. „Wenn ich sehe, dass ich irgendwo mit anpacken kann, dann mache ich das. Das kann ich gar nicht ohne, das ist meine Mentalität.“ Ein bisschen Rothemd-Gefühl bleibt eben für immer.

Immer dabei und oft in der freien Hand: der Kinderwagen. Dort drin lag Ida, ihre fünf Monate alte Tochter. „Es passte jetzt einfach gut, nach Hannover zu kommen und viele Gesichter wiederzusehen – es sind Freundschaften entstanden.“ Was man dabei wissen muss: Lotti lebt mittlerweile in Leipzig, reiste von dort aus an. „Daher war das mit den zwei Nächten auch super, damit es sich richtig lohnt“, sagt Lotti, während Ida es sich auf einer großen Decke in der Verbandsgeschäftsstelle in einer ruhigen Ecke gemütlich gemacht hat – dabei trug das Baby sogar ein altes Sommercamp-Shirt ihrer Mutter, wenn auch durchaus einige Nummern zu groß. Die Grundschullehrerin war mit Ida seit Sonntag da, am Dienstag ging es wieder nach Hause.

Ein Grund dafür ist familiärer Natur: Matthis wird Mittwoch zwei Jahre alt, ein wenig Vorbereitung für eine kleine Geburtstagsfeier waren also noch zu treffen. Bleibt aber noch die Frage zu klären: Wann sehen wir Mattis und Ida als Teilnehmende beim Sommercamp? Die 28-Jährige lacht. „Wenn sie Bock auf Tischtennis haben, werden sie bestimmt mitmachen.“ Ab einem Alter von acht Jahren darf man am Sommercamp teilnehmen. Das wäre dann für Mattis in sechs Jahren der Fall. Gerüchten zufolge soll Campleiterin Ann-Katrin Thömen bereits für das Sommercamp 2032 die erste Reservierungsanfrage erhalten haben.

Hier gehts zur Bildergalerie von Tag 2.

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