Starke Auftritte und erste EM-Medaille für Niedersächsin
Bei der Para-EM in Helsingborg beeindruckten die niedersächsischen Spieler Kyra Liepach und Björn Schnake. Liepach sicherte sich bei ihrer EM-Premiere die Bronzemedaille in der WK4–5, während Schnake in Doppel und Mixed früh ausschied.
| TTVN | Franziska Knopp
Kyra Liepach feierte bei ihrer ersten Para-EM in Schweden einen erfolgreichen Einstand. In der Wettkampfklasse WK4–5 erreichte sie das Halbfinale, musste sich dort jedoch ihrer Teamkollegin Sandra Mikolaschek geschlagen geben. Auf dem Weg dorthin besiegte sie unter anderem die Britin Megan Shackleton knapp in fünf Sätzen (9,-7,-5,8,8) und durfte sich am Ende über die Bronzemedaille freuen. Bundestrainer Volker Ziegler lobte die Nachwuchsspielerin: „Kyra hat ein starkes Turnier gespielt und sich sofort im internationalen Feld gezeigt.“
Für Björn Schnake verlief das Turnier weniger erfolgreich. Im Doppel trat er zusammen mit Benedikt Müller an und scheiterte im Achtelfinale mit 0:3. Auch im Mixed mit Stephanie Grebe, die im Einzel Gold und im Doppel Silber gewann, war im Achtelfinale Endstation (0:3). Trotz der frühen Niederlagen zeigten beide niedersächsischen Spieler ihr Potenzial und sammelten wertvolle Erfahrungen für zukünftige Turniere.
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