Starke Auftritte der niedersächsischen Schulen beim Bundesfinale 2026
Mit großem Einsatz, starken Teamleistungen und mehreren Top Acht Platzierungen haben die niedersächsischen Schulen beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ überzeugt. Besonders die U16 Teams präsentierten sich in hervorragender Form, doch auch in den U18 Wettbewerben und im Para-Tischtennis sorgten die niedersächsischen Mannschaften für starke Ergebnisse und spannende Spiele.
| TTVN | Franziska Knopp
Beim traditionsreichen Bundesfinale in Berlin gingen auch in diesem Jahr mehrere Schulen aus Niedersachsen in den Tischtennis-Wettbewerben an den Start. Gegen starke Konkurrenz aus den anderen Bundesländern zeigten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche starke Leistungen und sammelten wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene.
U16 Mädchen erreichen starken fünften Platz
Für das beste niedersächsische Ergebnis sorgte das Gymnasium Melle bei den U16 Mädchen. Bereits in der Vorrunde setzte das Team ein deutliches Ausrufezeichen und gewann alle drei Begegnungen souverän. Gegen Thüringen gelang ein klarer 9:0 Erfolg, Sachsen wurde mit 8:1 bezwungen und auch Hamburg hatte beim 1:8 keine Chance.
Als Gruppensiegerinnen qualifizierten sich die Spielerinnen für das Viertelfinale, in dem es zu einem spannenden Duell mit Nordrhein-Westfalen kam. Trotz einer starken Leistung musste sich das Team knapp mit 3:5 geschlagen geben. Im anschließenden Spiel um Platz fünf zeigte das Gymnasium Melle noch einmal seine Klasse und sicherte sich mit einem deutlichen 5:1 gegen Sachsen einen hervorragenden fünften Platz.
U16 Jungen verpassen Platz sieben nur knapp
Auch die Humboldtschule Hannover überzeugte bei den U16 Jungen mit einer starken Vorrunde. Die Niedersachsen gewannen sämtliche Gruppenspiele und holten sich den ersten Platz in ihrer Gruppe. Besonders bemerkenswert waren die knappen Siege gegen Baden-Württemberg und das Saarland, die jeweils mit 5:4 gewonnen wurden. Gegen Mecklenburg-Vorpommern ließ das Team beim 9:0 hingegen nichts anbrennen.
Im Viertelfinale wartete anschließend Hamburg. Dort lieferte sich die Humboldtschule Hannover ein umkämpftes Spiel, musste sich am Ende jedoch mit 3:5 geschlagen geben. Auch das Spiel um Platz sieben entwickelte sich zu einem echten Krimi. Gegen Rheinland-Pfalz fehlte am Ende nur ein Punkt, die Partie ging knapp mit 4:5 verloren. Damit belegte das Team einen starken achten Platz im Bundesvergleich.
Gymnasium Sarstedt kämpft sich auf Rang zehn
Bei den U18 Jungen vertrat das Gymnasium Sarstedt die niedersächsischen Farben. In einer ausgeglichenen Vorrundengruppe zeigte die Mannschaft starke Leistungen und belegte den dritten Platz. Nach einer 3:6 Niederlage gegen Hamburg folgten ein klarer 7:2 Erfolg gegen Mecklenburg-Vorpommern sowie ein knapper 5:4 Sieg gegen Hessen.
Im weiteren Turnierverlauf spielte das Team um Platz neun, musste sich dort jedoch Rheinland-Pfalz mit 0:5 geschlagen geben. Damit beendete das Gymnasium Sarstedt das Bundesfinale auf dem zehnten Rang.
Oldenburger Schülerinnen sammeln wichtige Erfahrungen
Bei den U18 Mädchen ging die Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg an den Start. In der Vorrunde traf das Team auf starke Konkurrenz und belegte den dritten Gruppenplatz. Gegen Hamburg mussten sich die Niedersachsen mit 2:7 geschlagen geben, gegen Nordrhein-Westfalen fiel die Niederlage mit 0:9 deutlich aus. Ein Erfolgserlebnis gelang jedoch mit dem starken 6:3 Sieg gegen Sachsen.
Im abschließenden Platzierungsspiel zeigte die Mannschaft noch einmal eine starke Reaktion und gewann souverän mit 5:2 gegen Berlin. Damit sicherte sich die Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg am Ende den 13. Platz beim Bundesfinale 2026.
Wolfsburger Schule überzeugt im Para-Tischtennis
Auch im Para-Tischtennis war Niedersachsen beim Bundesfinale vertreten. Die Friedrich-von-Schiller-Schule Wolfsburg zeigte in der U18-Konkurrenz starke Leistungen und belegte am Ende einen hervorragenden fünften Platz. In der Vorrundengruppe erreichte das Team den dritten Rang unter sechs Mannschaften. Besonders überzeugend waren die Siege gegen Brandenburg (4:2), Sachsen (5:1) und Hamburg (6:0). Zudem erkämpften sich die Schülerinnen und Schüler ein 3:3 Unentschieden gegen Nordrhein-Westfalen. Lediglich gegen Hessen musste sich das Team mit 1:5 geschlagen geben.
Im abschließenden Platzierungsspiel um Rang fünf gelang der Friedrich-von-Schiller-Schule Wolfsburg dann erneut ein Erfolg gegen Nordrhein-Westfalen. Mit einem starken 4:2 Sieg sicherte sich das Team einen Platz unter den besten fünf Mannschaften Deutschlands.
Dass die Wettbewerbe von „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ gemeinsam in einer Halle ausgetragen wurden, sorgte zudem für eine besondere Atmosphäre und unterstrich den inklusiven Charakter der Veranstaltung. Eine Bildergalerie mit Eindrücken vom Bundesfinale 2026 gibt es auf der Homepage von "Jugend trainiert". Der TTVN gratuliert allen Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften zu ihren starken Leistungen und dem engagierten Auftreten in Berlin.


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